Depression
 

Die Depression ist charakterisiert durch ein Stimmungstief (Verlust der Fähigkeit zu Freude aber auch zu Trauer; die  Stimmung des Patienten bessert sich auch durch Zuspruch nicht). Bei einer schweren Depression kann sich bei einem Patienten das „Gefühl der Gefühllosigkeit“ bzw. eine anhaltende innere Leere einstellen. Ein Gefühl der völligen Sinnlosigkeit des Daseins, kann sich des Patienten bemächtigen, verbunden mit der Gefahr eines Selbstmordes. Laut medizinischen Studien, haben etwa die Hälfte der Patienten, die Selbstmord verübten, an einer schweren Depression gelitten.

Weitere Anzeichen einer Depression können sein:

  • Hoffnungslosigkeit, Minderwertigkeit, Hilflosigkeit, Zukunftssorgen

  • Selbstisolation, Schuldgefühle (bis hin zu übersteigerten Schuldgefühlen)

  • Müdigkeit, Konzentrationsschwächen, Hemmung des Antriebes, Unruhe

  • Denkverlangsamung bis hin zur Denkhemmung

  • übertriebene Angst eine Krankheit zu haben oder zu bekommen (Hypochondrie)

  • Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Gewichtszunahme (Frustessen), Gewichtsabnahme

  • Störungen des Zeitempfindens

  • Reizbarkeit und Ängstlichkeit

  • Gedanken kreisen um ein Thema (sinnloses Gedankengrübeln)

Typisch ist auch die Überbewertung vom Negativem und die positiven Gedanken werden zu wenig gewürdigt. Wie bereits oben angeführt ist das Gefühl (Gefühlsleben) sehr eingeschränkt, dies  kann zu einem mangelnden Interesse, an der Außenwelt führen (Selbstisolierung). 

Das sexuelle Interesse kann stark abnehmen, bis hin zu einem völligen Libidoverlust.

Bei einer schweren depressiven Phase, kann der Patient derart antriebslos werden, dass selbst die einfachsten Verrichtungen, wie Körperpflege und dergleichen nicht mehr durchgeführt werden können.

Es können auch Schmerzen, in völlig verschiedenen Körperstellen auftreten, typisch ist ein Druckgefühl auf der Brust. Eine länger anhaltende Depression, schwächt auch das Immunsystem, das Risiko von Infektionen steigt.

Therapie der Depression:

Die Leber ist das Organ das bei der Depression am stärksten betroffen ist, sie gleitet dabei in eine Schwere. Diese Schwere ist gekennzeichnet, durch die zu Beginn angeführten und vor allem auf das Bewusstsein wirkenden Beeinträchtigungen. Eine Hoffnungslosigkeit, Antriebslosigkeit, man könnte fast sagen eine Art Lähmung, bemächtigt sich des Bewusstseins des depressiven Menschen. Auf diese Art ist der Mensch innerlich geschwächt, es kommt durch diese innerliche Schwächung, zu einer zu starken Aufnahme negativer, fremder Kräfte von außen. Beleidigungen und Verletzungen von außen, die zu wenig oder ganz unerkannt bleiben und deshalb nicht bewusst verarbeitet werden, haben auf die Leber eine sehr beschwerende Wirkung. Die Leber braucht nichts so sehr wie den klaren Gedanken um diese Schwere zu überwinden. Die Schwierigkeit bei der  Krankheit ist, dass gerade jetzt wo das Bewusstsein sich in einer Art Lähmung befindet, der klare schöpferische Gedanke zur Überwindung der Schwere dringendst notwendig wäre. Der Therapeut muss darauf achten, dass er neben einer medikamentösen Betreuung, mit dem Patienten gezielt arbeitet, wenn dieser eine „gute Phase“ hat.

Damit die Depression wirklich überwunden werden kann, ist vor allem eine Neuorientierung im Leben anzustreben, mit gezielter, klarer Gedankenbildung und  neuen Lebenszielen. Das alte Bewusstsein sollte durch ein neues, kreatives, schöpferisches Bewusstsein abgelöst werden.

Dazu bedarf es eines rhythmischen, gezielten, mentalen Trainings, einhergehend mit Phasen der Konzentration, damit dieses neue Bewusstsein sich erst einmal bilden und stabilisieren kann, um den Patienten schrittweise aus seiner „Schwere“ zu holen.

   




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© Rupert Wieder.....